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Mein persönlicher Wien Tipp:

Wer sich in die Kaiserzeit zurück versetzen lassen möchte, sollte sich unbedingt das Burgtheater von innen ansehen – egal ob theaterbegeistert oder nicht. Möchte man sich dann doch ein Theaterstück ansehen, sollte man unbedingt vorab online Karten kaufen, da diese heiß begehrt sind. Ein Besuch im Burgtheater muss jedoch nicht teuer sein – es gibt sehr günstige Stehplätze und tolle Ermäßigungen für Studenten!

Vorhang auf in Wien? Genau, im Burgtheater!

Universitätsring 2, 1010 Wien, Österreich. Hier spielt so einiges. Und nicht umsonst ist das größte deutschsprachige Sprechtheater dem Wiener “seine” Burg. Semper und von Hasenauer haben’s gebaut. Das neue am Ring. In Neobarock. Hier geht man hin, hier hört man hin. Hier kommt, was Rang und Namen hat. Auf jeden Fall einen Besuch wert. In die „Burg” zu gehen, war einfach schon immer der Hit. Am besten noch mit Wessely-Scheitel und Wolter-Schrei. Und alles ganz auf  „Burgtheaterdeutsch“ halt – sehr sehr legendär das Burgtheater. Aber immer schön die Hausregeln beachten bitte 🙂

Und dann …Bühne auf und genießen! 30 Stücke mindestens im Jahr. Sucht euch eins aus. Darf’s ein bisschen Hader sein, spielt Hader sogar Hader und das ganze dann auch noch von Josef Hader. Meistens sind dann nur noch wenige Karten übrig. Also bloß nicht … hadern. Und wenn Mephisto anfängt zu zündeln … Das Burgtheater hat sogar ’ne hauseigene Betriebsfeuerwehr. Kein Scherz. Nun könnt ihr euch vielleicht vorstellen, über welche Größenordnung hier gesprochen wird.

Was ihr unbedingt auf dem Spielplan haben solltet – es gibt auch Restkarten zum halben Preis. Aber nur bis eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Es lohnt sich also, immer mal zu schauen, was so geht. Für Schulklassen gibt’s sogar ein ganz besonderes Highlight. Ihr könnt manche Vorstellungen komplett umsonst anschauen. Yeah, yeah 🙂 Und obendrauf folgt sogar noch eine Besprechung des jeweiligen Theaterstücks mit den Machern und Verantwortlichen. So könnt ihr mal richtig hinter die weltbekannten Kulissen schauen. Natürlich sind das begrenzte Kontingente und eine Anmeldung ist darum auch erforderlich. Aber immerhin ist es möglich. Top.

Das gute alte Burgtheater. Übrigens, geht das sogar zurück ins Jahr 1540. In den sogenannten unteren Lustgarten der Hofburg. Aaha … Mal so gar keine schlechte Partie, würde Alexander Ostrowskij jetzt wohl sagen 🙂 So …Viel Spaß und Freude bei einem Besuch im Burgtheater. Ihr werdet spüren … Es lebt. In all seinen Facetten und durch all seine Persönlichkeiten, die hier bereits waren, gerade sind und bald schon sein werden.