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Mein persönlicher Tipp:
Wenn ihr im Prater seid, müsst ihr unbedingt in das Schweizerhaus gehen. Dort bestellt ihr zusammen (zu zweit EINE!) eine Stelze (auf Deutsch: ein Eisbein) und je ein Krügerl (auf Deutsch: ein halber Liter Bier) Budweiser vom Fass. Gigantisch lecker!

 

Das Schweizerhaus in Wien – ein Gaumenschmauß für Groß und Klein

Im Herzen Wiens gelegen befindet sich das berühmte Schweizerhaus.
Bereits seit 1766 versorgt es seine Besucher mit feinsten österreichischen Spezialitäten, die vom klassischen Wiener Schnitzel, über Mohnnudeln und Kartoffelpuffer, bis hin zur saftigen Original Schweizerhaus Stelze reichen.
Hier kommt jeder Besucher auf seine Kosten, der einmal traditionell Böhmische und Wiener Küche erleben möchte.  

Damals “entdeckte” Karl Kolarik in Böhmen das original Budweiser Budvar Bier und kaufte gleich eine ganze Wagenladung davon, die er nach Wien brachte.
Dort waren alle so begeistert von dem Bier, dass es bis heute dort ausgeschenkt wird und sich zu einem echten Klassiker entwickelt hat.

Bei der urigen Gaststätte handelt es sich um einen Traditionsbetrieb, der von Familie Kolarik bereits seit dem Jahre 1920 geführt wird. Im Laufe der Jahre trug das Schweizerhaus unterschiedliche Namen, wie etwa “Schweizer Hütte”, “Zur Tabakspfeife” oder “Zum russischen Kaiser”, um nur einige zu nennen.
Im Zuge einer Kriegshandlung wurde das Schweizerhaus 1945 komplett zerstört, zwei Jahre später jedoch von Karl und Else Kolarik zunächst in Form eines Riesenradwaggons und einer winzigen Holzhütte wieder aufgebaut.

Seit 2003 zählt auch der Gastgarten zum Ambiente des Restaurants.
Das Besondere hierbei: Der Garten wurde in einzelne “Gartenstationen” geteilt, bei denen jede Station nach einem Gemeindebezirk Wiens benannt ist und einen einzigartigen Flair kreiert.
So könntet ihr beispielsweise ein kühles Budweiser Budvar in “Hietzing” genießen, oder ein paar knusprige Schweizerhaus Rohscheiben in “Kaisermühlen” vernaschen.

Unter alten Kastanienbäumen finden so bei schönem Wetter bis zu 300 Gäste Platz.

Sollte das Wetter einmal nicht mitspielen, stehen auch in der Gaststätte genügend Räumlichkeiten zur Verfügung.

Egal ob Belvedere, Schönbrunn oder Gloriette – mit insgesamt 850 Sitzplätzen bietet das Interieur des Schweizerhauses genügend Gelegenheiten, die österreichischen Delikatessen auch bei schlechtem Wetter zu genießen.

Ein Besuch lohnt sich, überzeugt euch selbst!

2 Kommentare
  1. Laura
    Laura sagte:

    Wir waren da! Absolute Empfehlung, wenn einem, nach dem Besuch der Fahrgeschäfte am Prater, der Hunger plagt oder man einfach nur ein kaltes Getränk genießen möchte. Danke für diesen tollen Tipp! Wir probieren uns, beim nächsten Besuch in Wien, weiter durch deine Empfehlungen 👍🏼☺️ LG Henry&Laura

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