Mein persönlicher Tipp: 

Der Naschmarkt in Wien – hier gibt es tolle kleine, restaurant-artige Stände, an denen man hervorragende Weine und tolle Schmankerl aus den unterschiedlichen Regionen Österreichs probieren kann. Meine Favoriten sind die unzähligen Gewürzstände, an denen man die exotischsten und orientalischsten Gewürze aus aller Welt probieren und kaufen kann. Wenn man die Wahl hat, sollte man den Naschmarkt möglichst nicht am Wochenende besuchen, da es dort an diesen Tagen viel zu voll ist – besser eignet sich dafür ein Vormittag unter der Woche. Sollte man sich dennoch an einem Samstag auf den Naschmarkt verirren, sollte man das unbedingt mit einem Besuch auf dem Flohmarkt kombinieren. Dieser befindet sich unmittelbar hinter dem Naschmarkt.

Eine kulinarische Reise rund um den Globus

Gottseidank steht hier der Naschmarkt – war ganz anders geplant dieses Areal. Und schon gar nicht als Markt. Das sieht man auch. Guckt euch mal ein Bild von oben auf den Naschmarkt an. Sieht aus, als gehöre er hier nicht her. Zumindest wenn man es streng architektonisch beurteilt. Umso besser, dass er da ist. Denn was wäre Wien ohne seinen “Bauch”. Ohne diese quirlige Open-Air-Markthalle. Der Naschmarkt gehört zu Wien. Punkt.

Hier geht‘s außerdem total international zu. Bude an Bude. Rustikal und ruschelig. Schick und trendig. Zum Verkauf oder Verzehr. Restaurants und Stände bieten hier Seite an Seite .. ein Leben lang .. für immer:) unterschiedlichste Köstlichkeiten und Kochkünste an. Exotische Früchte aus Afrika, Trockenobst und Safran aus dem Iran. Crossover- und moderne neoasiatische Küche. Fisch und Meeresfrüchte aus Griechenland, Dubai, dem Oman oder Neuseeland. Nebenan dann Spezialitäten aus Israel, der Karibik, Amerika oder dem Orient. Natürlich gibt’s auch beste Durst- und zünftige Wurstwaren. Und nicht zu vergessen sind die Käseparadiese.  Österreicher sind ja sowieso Meister der Käseherstellung. Also, hier erwartet euch Budenzauber mit Leib und Seele auf 2,3 Hektar. Ein wundervolles Durcheinander.

Der Naschmarkt ist übrigens einer der ältesten Märkte Europas. Wen es interessiert, einfach gugl’n 🙂 Der war nicht immer da, wo er jetzt ist, der Naschmarkt. Und auch mit der Einführung fester Stände 1916 und so … Darum hat er sich so entwickelt und sieht halt so aus, wie er ausschaut heut’, und wie oben schon erwähnt, isser darum auch ein spezielles Eyelight. Aber diese großartige Waren- und Esskultur … Mmmh. Das macht  den Naschmarkt schon zum echten Highlight Wiens. Habt ihr heute noch was vor? Ich denke schon 🙂 Guten Appetit.

Achso. Weil der Urbanek einfach eine Institution is’ auf’m Naschmarkt … Bei ihm gibt’s wirklich sagenhafte Schinken. Vom Mangalitza-Schwein. Ganz was Besonderes. Serviert mit frisch geriebenen Meerrettich und Roggenbrot. ‚Ne Wucht!

Tipp für Clubber Als “Starter” auf den Naschmarkt. Ist nämlich auch ein beliebter Treffpunkt für ein, zwei Drinks und dann weiter. Die Clubszene rund um den Naschmarkt ist fast genauso vielseitig wie der Naschmarkt selbst. Aber dazu später mehr.