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Mein persönlicher Wien Tipp:

Wenn ihr in den Prater geht, könnt ihr neben den diversen Fahrgeschäften auch Fahrräder leihen und in den Prater-Auen gemütlich radeln. Eine Fahrt mit dem Riesenrad sollte nicht fehlen. Verliebte können sogar ein Dinner in einer eigenen Gondel reservieren. Und: Ihr müsst mit der echten „Hochschaubahn“ fahren – eine Gaudi für die ganze Familie! Und danach ins Schweizerhaus auf eine Stelze und ein frisches Krügerl Budweiser.

 

Vom Praterstern zum Lusthaus – Eine kleine Reise durch den Wiener Prater

Mitten im Herzen von Wien, am Praterstern beginnend, zwischen der Donau und dem Donaukanal liegt der Wiener Prater. 1766 öffnete Kaiser Joseph II. die Tore seines Jagdgartens für die Öffentlichkeit.

Seitdem zieht der Wiener Prater, der fast doppelt so groß wie der Central Park in Manhattan ist, die Menschen in seinen Bann. Schnell siedelten sich im ehemals kaiserlichen Jagdrevier Fahrgeschäfte, Kaffeehäuser, Puppenspieler und Restaurants an und begründeten so den noch heute bestehenden Vergnügungspark.

Der „Wurstelprater“, wie die Wiener ihren Vergnügungspark liebevoll nennen, erfreute sich schnell wachsender Beliebtheit. Das blieb auch der Kirche nicht verborgen, die einen starken Rückgang der Gottesdienstbesucher bemerkte, worauf der Prater sonntags erst ab 10 Uhr öffnen durfte.

Heute ist der Wiener Prater rund um die Uhr und ganzjährig geöffnet sowie kostenfrei zugänglich. Der Wurstelprater ist täglich von 10 Uhr bis 0 Uhr geöffnet. Von März bis Oktober dauert hier die Hauptsaison, doch auch in der dunkleren Jahreszeit bietet der Wiener Prater Zeit für Vergnügen und Romantik. Bei einem Candle-Light Dinner im Riesenrad, zum Beispiel,  liegt die Stadt Wien den Verliebten zu Füßen. Nicht zu vergessen, die zahlreichen fest installierten Achterbahnen, Karussells, Geisterbahnen, Schießbuden, Autoscooter, Kart-Bahnen, und, und, und… dabei kommen die Kleinsten auch nicht zu kurz. Es ist für jeden etwas dabei.

Wie in den alten Zeiten darf auch heute der Genuss kulinarischer Erlebnisse, zum Beispiel im Schweizerhaus, nicht fehlen. Ganz modern geht es bei einem Besuch im Planetarium zu, wo man sich in die Weiten des Universums entführen lassen kann.

Wer es dann doch ein bisschen irdischer mag, ist im Grünen Prater vollkommen richtig. Vom Praterstern aus zieht sich die schnurgerade Hauptallee durch den gesamten Wiener Prater. Bereits ein paar Minuten auf der 4,5 km langen Strecke reichen, um dem vergnüglichen Trubel des Wurstelprater zu entkommen und in die Natur einzutauchen. Mit der Prater-Bahn, einer süßen kleinen Schmalspur-Eisenbahn, kann man einen Teil des grünen Praters hervorragend erkunden.

Hier kann die Seele Urlaub machen. Erholungssuchende und Sportliebhaber, Sonnenanbeter und Naturliebhaber finden hier malerische Wiesen, Wälder und Gewässer.

Über festangelegte Wege, wie der Rotundenallee, kann man sich ganz in das grüne Idyll hineinwagen: egal, ob zum Spazierengehen, Rad fahren, einem lauschigen Picknick oder mit einer typisch wienerischen Kutschenfahrt im Fiaker. In der Auenlandschaft des Wiener Praters findet jeder sein Glück. Besucher können sich auch Fahrräder ausleihen. Sehr beliebt: Familienfahrräder, womit bis zu 6 Personen herumradeln können.

Am Lusthaus, einem ehemaligen Jagdhaus von Kaiser Maximilian II, endet die Hauptallee und mit ihr die Reise durch den Wiener Prater. Bei einer Wiener Melange sowie der hauseigenen Patisserie kann man hier in kaiserlichem Ambiente die Seele baumeln lassen und sich auf den nächsten Ausflug in einem der schönsten Stadtparks der Welt freuen.