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Mein persönlicher Wien Tipp:

Freunde der Secession kommen so oder so nicht an einem Besuch vorbei – aber auch gewöhnlich Kunstinteressierte sollten die Secession in Wien unbedingt besuchen. Ich bin Fan von moderner Kunst, finde das Gebäude aber von außen allein schon grandios – innen geht es mystisch weiter, versprochen. Und wer so gar nichts mit zeitgenössischer Kunst anfangen kann, sollte mindestens mal an der Secession vorbei spaziert sein. Kann man übrigens gut mit einem Besuch auf dem Naschmarkt kombinieren, der liegt nicht weit entfernt.

Die Secession in Wien

Kunst – ein Begriff den eigentlich jeder schon mal gehört hat. Fin de siècle – hier sieht’ s schon anders aus. Auf jeden Fall hat die Secession in Wien mit beiden Begriffen zu tun. Die Wiener Secession ist nämlich eine Vereinigung bildender Künstler in Wien aus der Zeit des Fin de siècle. 1898 wurde auch das Ausstellungshaus nach Entwürfen des Otto-Wagner-Schülers Joseph Maria Olbrich erbaut. Soweit und noch viel weiter auch auf Wikipedia nachzulesen … In dem Ausstellungshaus in der Friedrichstraße 12, neben dem Karlsplatz, gibt es also ‘ne Menge Kunst zu sehen. Um genau zu werden und ursprünglich zu bleiben, Kunst einer kulturellen Bewegung, die den kulturellen Verfall vergegenständlicht. Gleich wird es einfacher 🙂

Fangen wir mit dem Gebäude an. Wunderschön anders, nicht gigantisch groß, aber doch kolossal monumental. Sehr sehenswert und beeindruckend. So steht es, bezogen auf die Umgebung, passend und unpassend zugleich, je nach kulturell- architektonischem Blickwinkel, perfekt positioniert da. Und dann noch die goldene Kuppel aus lauter Blättern. Wie ein Relikt aus einer fremden Zeit. Fast “ufohaft” wirkt dieses Gebäude, könnte man meinen. Kein Wunder, gilt es doch als eines der bedeutendsten Gebäude des österreichischen Secessionsstils. Für Kunstfans also schon von außen ein Muss, die Wiener Secession! Und von innen? Ein Gang durch das “Portal” vorausgesetzt – Zeitgenössische Kunst natürlich. Ausdrücklich und ausschließlich so gewollt, die künstlerischen Ausdrucksformen der Gegenwart.

Die Secession in Wien ist übrigens das älteste unabhängige Ausstellungshaus der Welt. Und Gustav Klimt war der erste Präsident dieser Kunstvereinigung. Wahrscheinlich ist deshalb auch sein beeindruckender Beethovenfries dauerhaft hier ausgestellt – an ihm kommt ihr sprichwörtlich nicht vorbei. Nicht nur weil dieser sagenhafte 34 Meter lang ist. Klimt und Wien sind sowieso eine gut bildende Kombination. Schon immer. Und sein hier zu bestaunendes Werk, der Beethovenfries, ist einfach unglaublich, wie ich finde.

Führungen in Deutsch gibt’s jeden Samstag um 14 Uhr (Guided tours in English: Sat at 11am). Individuelle Führungen können unter kunstvermittlung@secession.at gebucht werden. Hier findet ihr weitere Informationen für einen Besuch in der Secession und die aktuellen Preise. Viel Spaß wünsche ich euch!